Derwent Inktense 72er-Set

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stiftevergleich | letztes Update: 15.03.2016

Infos zu Derwent Inktense 72er-Set

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Derwent ist im Vereinigten Königreich etwa das, was hierzulande Faber-Castell ist: Ein Unternehmen mit langer Tradition (seit 1832) in der Stiftherstellung. Dabei konzentriert sich Derwent jedoch auf Minenstifte, hält diese aber in allen möglichen Arten bereit. Bei dem hier vorgestellten „Derwent Inktense“ kannst du schon am Namen ablesen, worum es sich handelt: um Tuschestifte (ink), die mit sehr intensiven (intense) Farben punkten. Du kannst die Derwent Inktense sowohl nass als auch trocken nutzen. Bei trockener Nutzung sind die Stifte wie hochpigmentierte Buntstifte, bei nasser Nutzung wie Aquarellstifte. Die Stifte sind demnach auch wasserlöslich. Sobald die Farbe jedoch getrocknet ist, ist sie das nicht mehr und du kannst sie mit weiteren Schichten übermalen. Darin liegt auch der Vorteil des Derwent Inktense-Stifte. In der Box sind bereits 72 Stifte und damit Farben enthalten; durch das schichtweise Malen kreierst du aber noch weitere Farben und Effekte – probier dich aus! Die Derwent Inktense-Stifte sind für verschiedenste Zeichenkünste geeignet, u. a. Manga, Karten (auch KaKAO-Karten) sowie Malereien auf anderen Materialien als Papier: Stoff, Seide, Baumwolle und Quilt etwa. Auch Illustratoren und Mode-Designer nutzen die Stifte recht gerne.

Derwent Inktense 72er-Set: Das Wichtigste auf einen Blick

In der hier vorgestellten 72er-Box sind recht viele dunkle Farben enthalten, dazu ein Konturenstift. Bei den Hauttönen dagegen hält sich Derwent zurück; in der Box ist kein dedizierter Hautton enthalten. Diesen kannst du dir aber selbst mischen. Mischen geht mit den Derwent Inktense, wie schon erwähnt, am besten, indem du mehrere Schichten übereinander malst. Die Farbe trocknet auf dem Papier und weicht auch nicht wieder auf, wenn du später drübermalst. Die Lichtbeständigkeit deiner Zeichnungen jedoch ist nicht die Beste, dabei aber je nach verwendeten Farben verschieden. Derwent stellt aus diesem Grunde auch Tabellen bereit, an denen du ablesen kannst, welcher Stift bzw. welche Farbe wie lichtbeständig ist. Der Wert wird in Zahlen von 1 bis 8 angegeben, wobei eine höhere Zahl höhere Lichtbeständigkeit bedeutet. Die Farben selbst sind sehr lebhaft und intensiv. Da die Stifte Minenstifte sind, trocknen sie im Gegensatz zu Tuschstiften mit Patronen nicht ein und haben eine sehr hohe Lebensdauer. Nur anspitzen musst du sie ab und zu mal – kauf dir also auch gleich einen guten Spitzer dazu.

Besonderheiten von Derwent Inktense

Minenstifte als Tuschestifte zu nutzen, ist an sich schon etwas Besonderes. Mit den Derwent Inktense kombinierst du die Vorteile beider Welten: traditionelle Wasserfarben, jedoch ohne Kleckserei, dafür aber mit einem intensiven Farbbild. Lass dich vom Wort „Mine“ nicht abschrecken – die Derwent Inktense sind sehr weich und geben ihre Farbe ohne großen Druck ab. So kannst du Farben gleichmäßig und rückstandslos vermalen; Farbverläufe sind stufenlos erzielbar. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Aquarellstiften sind die Derwent Intense dauerhaft und übermalbar – und vor allem auch einfacher zu kontrollieren. Die 72 Stifte des hier vorgestellten Sets werden in einer Box geliefert. Diese ist schön anzusehen und stabil, was sich jedoch von dem herausnehmbaren Tray nicht unbedingt sagen lässt.

Derwent Inktense 72er-Set: Vorteile und Nachteile

Hier in Übersicht noch mal eine Zusammenstellung der Vor- und Nachteile der Derwent Inktense-Stifte. Zuerst zu den Vorteilen:

  • Sowohl trocken als auch nass nutzbar
  • Intensive Farben
  • Dauerhaft und übermalbar

Nun zu den Nachteilen:

  • Nicht sehr lichtbeständig
  • Herausnehmbarer Tray instabil

Beim Punkt „Handling“ haben wir gezögert – sind die Derwent Inktense nun einfach oder schwer zu handhaben? Beides, würden wir sagen. Die Stifte klecksen nicht wie z. B. Pinsel, sind dafür aber manchmal schwer voneinander zu unterschieden. Damit meinen wir, dass die Minen nicht immer genau in der Farbe malen, die du anhand der Minenfarbe erwarten würdest. Aber da schafft eine Farbtabelle Abhilfe und Ordnung.

Zubehör für Derwent Inktense

Um mit den Derwent Inktense gut arbeiten zu können, solltest du dir einen Blender zulegen. Den gibt es schon ab 2 Euro. Bei diesem Preis kannst du dir gleich mehr als einen holen, und das solltest du auch. Denn der Derwent-Blender tut zwar, was er soll – die Farben auf dem Papier in Aquarell-Manier vermischen –, dabei nimmt er aber etwas Farbe auf, so dass du ihn zwischendurch immer wieder reinigen musst. Daher empfiehlt es sich, gleich einen zweiten Blender zur Hand zu haben. Ebenso nützlich ist der Derwent Radier-Stift, dazu gedacht, kleinere Flächen zu radieren. Meist wird dieser Stift gleich im Paket mit einem Pinsel verkauft. Zur Aufbewahrung deiner Stifte bieten sich Federmappen an. Und natürlich brauchst du auch Papier, wenn du auf diesem Material (statt etwa auf Stoff) malen willst. Wirf also auch mal einen Blick auf das Derwent-Angebot von Zeichen- und Skizzenblöcken. Oh, und vergiss den Spitzer nicht!

Videos zu Derwent Inktense

Produktvideo zu den Derwent Inktense-Stiften:

Review und Tutorial in einem:

Derwent Inktense in Social Media

Auf Faceook postet Derwent Inktense Produktinfos und die eine oder andere Verlosung, dazu von Nutzern gemalte Bilder, aber auch Hinweise auf Kunstwettbewerbe. Ebenso findest du hier Anleitungen, direkt von Derwent und dessen Studio/ Kunstakademie. Hier lohnt es sich also, Follower zu werden – wenn du Englisch sprichst. Derwents Twitter ist ebenfalls komplett in Englisch gehalten und versorgt dich zusätzlich zu den auf Facebook gepostetet Infos auch mit kleinen Zitaten und Fakten rund um Minenstifte. Auch auf YouTube ist Derwent Pencils mit zumeist Anleitungsvideos vertreten.

Derwent Inktense 72er-Set: Unser Fazit

Die Derwent Inktense-Stifte vereinen Aquarellmalerei mit der einfachen Handhabung von Minenstiften. Durch das schichtweise Arbeiten kannst du zu den 72 bereits im Set enthaltenen Farben ganz kreativ weitere schaffen. Die Farben selbst sind sehr intensiv, jedoch nicht lichtbeständig. Dafür aber halten die Stifte ewig und können aufgrund ihrer Art (Mine) auch nicht austrocknen. Nur ein Blender sollte in der Box schon enthalten sein, vielleicht auch ein paar mehr hellere Farben sowie Hauttöne. Dennoch: Für diesen Preis erhältst du eine Menge Auswahl und diese in bester Qualität. Top!

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Derwent Inktense 72er-Set Erfahrungen

4.5
4.5 von 5 Sternen
6 Bewertungen
4.5 von 5 Sternen
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  1. Die Farben sind schon etwas Besonderes, sehr satt. Das bin ich von Aquarell nicht gewöhnt und muss erst mal umdenken. Die Farbverläufe dagegen sind wie bei Aquarell von sanft und weich bis kräftig und abrupt. Ich kann sehr gut mit den Derwent arbeiten und bin zufrieden. - von F. T. | 23.06.2016
  2. Ich habe mich Dank der Derwent-Stifte richtig ins schichten und layern verliebt und kann ein Bild fast schon gar nicht mehr „fertig“ sein lassen. Ich will immer wieder drüber und noch einen Layer auftragen. Die Farben trocken sehr schnell und sind dann weiter übermalbar. Das ist total spannend. Der Preis geht auch in Ordnung, vorallem da die Stifte ja wirklich lange halten. - von Max1982 | 8.06.2016
  3. Die Stifte sind okay, der Tray weniger. Der ist eindeutig zu dünn und instabil geraten. Ich würde mir auch wünschen, dass die Stifte nicht nur am Ende farblich gekennzeichnet sind, sonder komplett. Dabei stimmen die Farben sowieso nicht immer immer mit der Codierung überein. Auch das ist etwas problematisch. Sonst eben ganz normale Buntstifte, aber schön zusammengestellt im Set. - von P. Hohlbein | 28.05.2016
  4. Ich habe bisher mit Pinseln und echten Wasserfarben gemalt, wollte aber mal etwas Neues ausprobieren. Ich habe mich für die Derwent-Stifte entschieden und bereue das (fast) keinen Moment. Toll ist auch, dass die Stifte nicht austrocknen können, was bei Tuschestiften ja gern mal passiert. Das Spitzen geht auch schneller als gedacht. Dazu finde ich die Farbkennzeichnung auf den Stiften selbst recht nah dran zu dem, wie die Stifte dann auch malen. Wobei man da die Wahl hat und es auch noch verdünnen kann. Was ich noch gut finde, ist, dass die Pigmentierung recht hoch ist, dadurch die Farben also sehr intensiv, auch wenn man sie eben mit Wasser mischt. Einen Punkt Abzug jedoch muss ich geben, da manche Farben doch ziemlich doll ausbleichen, wenn man das Bild in der Sonne lässt (habe ich getestet). Schade. - von Anna | 17.05.2016
  5. Ich liebe die Farben einfach – sie sind im Gegensatz zu normalen Aquarellstiften sehr leuchtend und deckend. Das mochte ich bei Aquarell nicht, dass die Farben da oft so lasch rüberkommen. Das ist hier nicht der Fall. Die Derwents machen Richtung Stimmung auf dem Papier. - von toni-007 | 18.04.2016
  6. Ich bin sehr froh, die Derwent-Stifte gefunden zu haben. Die Farben kann man beim Auftragen noch mischen, aber wenn eine Schicht dann getrocknet ist, verwischt sie nicht mehr und ich kann eine zweite darüber auftragen. So kann ich sehr gut mit Layern arbeiten und mich darin ausprobieren. Und nebenbei erhöhe ich damit auch noch die Anzahl der Farben von 72, was schon sehr viel ist, auf noch viel mehr, weil die Layer eben übereinander funktionieren und dabei ganz neue Farbnuancen kreieren. - von l.k. | 12.04.2016

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